Das Hochwasser zerstörte alles

Andrea und Thomas Hengl leben mit ihren beiden Kindern in Kallmünz in der Oberpfalz, ganz romantisch direkt an der Vils. Doch so idyllisch dieses Flüsschen auf den ersten Blick scheint, so bedrohlich kann es auch sein. Immer wieder musste sich die Familie in den letzten Jahren mit Hochwasser herumschlagen.

Im Januar 2011 trat die Vils mit unglaublicher Härte über die Ufer. Die ganze Wohnung der Familie Hengl stand fast kniehoch unter Wasser. Als es nach einem Tag langsam wieder zurückging, zeigte sich das ganze Ausmaß der Katastrophe: die Fußböden waren kaputt, von den Wänden bröckelte der Putz, die Möbel waren nicht mehr zu gebrauchen und dazu der ganze Schlamm, der sich in jeder Ritze festgesetzt hatte. Das Hochwasser richtete einen Schaden von mindestens 30 000 Euro an.

Monatelang musste die Familie in einer feuchten Baustelle leben. Besonders schwierig war es für die Kinder, Kristin und Fabian. Der 12jährige ist schwer behindert, kann nicht gehen und leidet an Epilepsie.

Um ihnen schnell wieder ein gemütliches Zuhause zu schaffen, nutzen die Eltern seitdem jede freie Minute, um die Wohnung wieder in Schuss zu bringen. Die Renovierung kostet allerdings viel Geld. Da die finanziellen Mittel der Familie dafür nicht reichen, möchte die Stiftung sie dabei unterstützen.

zurück